Was passiert, wenn man einem Verstärker sein eigenes Netzteil wegnimmt und ihm stattdessen ein externes Kraftwerk zur Seite stellt? T+A hat genau das getan – und nennt das Ergebnis PS 3100 HV.
Zwei Aufgaben, zwei Netzteile
Die Idee hinter dem neuen Referenz-Netzteil aus Herford ist so einfach wie konsequent: Verstärkung und Stromversorgung sauber trennen. Wird das PS 3100 HV über das massive M-23-Spezial-Powerlinkkabel an die Stereo-Endstufe A 3100 HV oder den Vollverstärker PA 3100 HV angeschlossen, übernimmt es allein die Versorgung der Ausgangsstufen. Das interne Netzteil des Verstärkers kümmert sich von diesem Moment an nur noch um Eingangsstufen und Hochspannungsverstärker. T+A verspricht sich davon einen handfesten Vorteil: Lautsprecherlasten und Wechselwirkungen der Ausgangsstufe können den klanglichen Charakter des Verstärkers gar nicht erst beeinflussen, weil sie physikalisch von dort ferngehalten werden, wo der Klangcharakter entsteht.
Reserven, die man hört
Für die reine Schwerstarbeit an den Ausgangsstufen hat das PS 3100 HV entsprechend aufgerüstet: 1200 VA Leistung und doppelte Siebkapazitäten sollen dafür sorgen, dass auch bei plötzlichen dynamischen Spitzen sofort genug Energie bereitsteht – ohne Verzögerung und ohne dass Ladeströme oder Netzstörungen zurück in den Verstärker wandern.
Das Herzstück dafür ist ein Array aus 24 eigens entwickelten Hochleistungskondensatoren, die zusammen auf eine Kapazität von 240.000 µF kommen. Durch die konsequente Parallelschaltung sinken Innenwiderstand und Induktivität auf ein Minimum – laut T+A genug, um bis zu 1200 Joule nahezu trägheitslos an die Endstufen abzugeben. Damit ein derart potentes Netzteil beim Einschalten nicht gleich die heimische Sicherung überlastet, regelt ein Steuerprozessor mit einer Soft-Start-Architektur das sanfte Hochfahren der Systemspannungen und das kontrollierte Laden der Kondensatorbänke.
Auch optisch ein Statement
Neben der reinen Technik hat T+A dem PS 3100 HV ein markantes, großformatiges VU-Meter spendiert, das komplett neu entwickelt und optisch exakt auf die A 3100 HV abgestimmt wurde. Es zeigt in Echtzeit, was im Inneren passiert – wahlweise die Stabilität der Versorgungsspannung oder den Stromfluss an die Endstufen – und sorgt so dafür, dass Netzteil und Verstärker nicht nur klanglich, sondern auch als sichtbare Einheit zusammenwachsen.
Preis und Verfügbarkeit
Das T+A PS 3100 HV ist ab sofort bei autorisierten T+A-Fachhandelspartnern erhältlich und kostet in der unverbindlichen Preisempfehlung 13.900 Euro.
Über T+A
T+A (Theorie und Anwendung) entwickelt und fertigt seit 1978 hochwertige Audio-Systeme im westfälischen Herford. Das Unternehmen steht für innovative Technik, hohe Verarbeitungsqualität und einen unverkennbaren Klang, der Musikliebhaber weltweit überzeugt.